Freitag, 14. Mai 2010
Vor der Wand
Mittwoch, 5. Mai 2010
Der geliehene Soundtrack
Kaum schaue ich meine Lieblingssendung (, deren Name keine Rolle spielt, aber wenn die Rede von gut aufgewählter Hintergrundmusik ist, schrumpft die Auswahl der Serien, die momentan ausgestrahlt werden), gefällt mir ein Lied so gut, dass ich es sofort danach auch beim Schreiben höre. Und es passt - Wunder, Wunder - hervorragend zu der aktuellen Szene. Zwar nicht vom Text, aber der Stimmung. Und die Sängerin klingt so herrlich, ich weiß nicht, verführerisch? Nach Sehnsucht?
Jedenfalls passt das Lied super zum Ziel der Szene.
http://www.youtube.com/watch?v=hMzua0mwrVk
Wen's interessiert, hier das Lied.
Montag, 3. Mai 2010
Lichter aus, Spot an!
Der Protagonist war sehr umgänglich, ein hübscher Anfang ist entstanden, 1690 Wörter (und damit mehr als Anna!) und das alles in weniger als einer Stunde.
Da ich ja die Disziplin bin und du die Begabung, Anna, bin ich mal so frei ...
So viele aufreibende Nächte hatte er in diesem Monster von Stadt schon verbracht und sich nie an ihre gefährliche Schönheit gewöhnt. Auch an diesem Abend überwältigte sie ihn mit Leichtigkeit und spielte mit ihm wie eine schwarze Fee mit einem gutgläubigen Jüngling. Von einem Jüngling hatte Grimmdin nicht mehr viel, aber London dafür umso mehr Feenartiges.
Schon als er um die erste Häuserecke bog, begrüßte ihn die Stadt mit einem kehligen Röhren. Autos sausten über den Ausphalt, der unter den kerbigen Profilen der Reifen wisperte und zischelte. Menschen eilten die Gehsteige entlang wie Seiltänzer, bedacht darauf, keinen Fuß auf die spiegelnde Oberfläche der Straße zu setzen.aus Pension auf Probe, 2010, (c) Bianca Klose
So viel von mir heute.
Schlecht abgeschnitten
Also Bianca, egal ob du fertig geworden bist oder nicht; du hast gewonnen.
Das, was ich geschafft habe ist lachhaft, macht vielleicht die erste Hälfte des Buches aus und noch bin ich mir über das Ende nicht so richtig im Klaren. Dennoch hoffe ich, dass durch das schreiben auch neue Ideen zu mir kommen. Eine Ende habe ich schon im Kopf, aber ich glaub danach kommt sich der geneigte Leser wirklich veräppelt vor.
Doch auch bei mir entstehen immer wieder neue Ideen und durch jede wird die Geschichte ein wenig düsterer und ich weiß nicht, ob ich sie übernehmen soll, denn so wie die Geschichte am Anfang war, war sie massentauglich. Aber eigentlich hasse ich Mainstream... Doch die Protagonistin am Schluss für psychisch krank erklären? Beschreiben wie sie träumt mit ihrem Geliebten in den Himmel zu fliegen und sich dabei nur das Leben nimmt?
Ich glaube das ist echt krank... Und gibt der Geschichte einen kalten Hauch. Naja, aber mal sehen. Ich glaube, dass ich das Projekt demnächst im Tintenzirkel vorstellen werde und mir dann auch ein paar Meinungen einholen werde, ob ich jetzt zu einem tragischen Ende kommen soll oder doch zu einem kranken. Das Problem ist, je länger ich mich mit Roxy, meiner Protagonistin beschäftige, um so tiefere Abgründe tun sich in ihrer Seele auf.
Naja, wie dem auch sei. Das Schreiben hat heute spitze geklappt (zum mindest an Quantität *hust*): 1464 Worte :)
Sonntag, 2. Mai 2010
Taumelnd über die Ziellinie
Vorneweg: Ich bin nicht fertig geworden.
Der Plot steuert gerade auf den Höhepunkt zu und den, sowie das Ende, werde ich über die kommende Woche noch festlegen. Vielleicht auch erst am nächsten Wochenende. Aber für gute 20.000+ Wörter habe ich schon Handlung.
Wie das beim Plotten immer so ist, öffnen sich dabei Türen, die man gar nicht im Grundriss des Handlungshauses eingeplant hatte. Und die kleinen Geheimtürchen sind immer die gemeinsten, denn gegen die kann man sich nicht wehren.
So erging es mir auch. Jetzt habe ich einen Nebenstrang, denn ich zu unterdrücken versuche (bisher gelingt mir das auch), eine Freundschaft, die nicht so geplant war und sich auch zu mehr zu entwickeln scheint und als Kirsche auf dem Sahneturm: Es schreit nach einer Fortsetzung.
Wenigstens muss ich mich bei der Aussicht auf Potential was die Figuren angeht und der Chance auf eine Fortsetzung nicht darum sorgen, dass das Projekt zu kurz wird. Da reichen knappe 35.000 Wörter, oder?
Samstag, 1. Mai 2010
Zahnloser Bösewicht in gute Hände abzugeben
Wie dem auch sei, gestern Abend hatte ich wieder ausreichend Zeit mich dem Plot zu zu wenden und wie es der Zufall wollte, war sogar ein Brainstorming-Chat am selben Abend!
Dank vieler inspirierender Ideen von den Brainstormern zur Motivation meines Antagonisten habe ich jetzt zwar einen durchaus logischen und auch internessanten Hintergrund für die Handlungen des Antagonisten, jedoch scheint die Atmosphäre, die ihn in meinem Kopf seither umgeben hat und ihm etwas Gefährliches verlieh, verschwunden zu sein.
Was also, wenn ein Bösewicht nicht mehr böse ist?
Darf dann der Gute auch nicht mehr gut sein?
Da begebe ich mich lieber auf die Jagd nach der verschwundenen Atmosphäre und hoffe dem Antagonisten - um in der Metapher der Überschrift zu bleiben - einen Zahnersatz auftreiben zu können.
Donnerstag, 29. April 2010
Just happy
Ich glaube ich bin heute gar nicht in der Verfassung einen langen Post zu verfassen, geschweige denn zu plotten. Ich bin grad einfach zu glücklich dafür. Heute habe ich endlich meinen Führerschein bestanden. So viele Ängste, so viel Druck, so viele Erwartungen sind von mir abgefallen.
Ich bekomme vor lauter Freude gerade nicht einmal die Hausaufgaben hin. Deswegen genieße ich diesen wunderbaren, warmen Sommertag einfach noch etwas und lasse heute einmal Bianca gewinnen, denn ich habe heute definitiv nichts vorzuweisen :)
Dienstag, 27. April 2010
Verdammt! Die Zeit!
Ich habe gleich einmal am ersten Tag versagt.
Ich saß ganz brav in meiner Fahrstunde, doch danach hat mich eine Freundin noch überredet gemeinsam mit ihrem Freund und meinem Freund essen zu gehen. Natürlich nicht bei uns, sondern in die nächst größere Stadt, in die wir nur mit dem Zug kommen. Ich habe natürlich nachgegeben. Es war dann auch richtig schön draußen den lauen Abend zu genießen. Aber da wir alle geglaubt hatten um Viertel 10 fährt noch einer nach Hause sind wir dann bis um dreiviertel 10 am Bahnhof gesessen, da ab 9 Uhr alle nur noch stündlich fahren.
Tja, blöd gelaufen. Als ich dann endlich zu Hause war bin ich nur noch ins Bett. Nicht einmal mehr die Hausaufgaben habe ich erledigt.
Okay, Montag abhaken, den Dienstag versuch. Heute also dasselbe versuchen. Nur habe ich heute noch ein größeres Zeitproblem. 14.15 Fahrstunde bis um 16.00 Uhr. Um 17.15 Uhr geht es ab ins Reiten von dort bin ich ab 20.00 Uhr wieder zu Hause.
Was nützt einem also Talent, wenn man nicht die Zeit (und vielleicht auch die Disziplin *pfeif*) hat??
Also versuchen wir es mit dem Dienstag disziplinierter. Jetzt noch entspannen die 20 Minuten, nach der Fahrstunde ALLE Hausaufgaben erledigen (verdammt kann doch nicht so schwer sein!) und dann nach dem Reiten das, was ich mir gestern vorgenommen hatte noch einmal versuchen. Ich sehe es ja überhaupt nicht ein jetzt schon aufzugeben!
Bianca, wie siehts bei dir aus? Hast du gestern schon einen Vorsprung ausbauen können? Mir ist heute eine Blitzidee in der Schule gekommen. Ich werde die Kapitel zu meinen Engeln immer mit Tagebucheinträgen beginnen, aber dann in der 3. Person weiter schreiben. Nützt mir beim plotten herzlich wenig, fand ich aber ganz nett.
Montag, 26. April 2010
Ab ins Neue
Mein Projekt trägt bisher den Namen Pension auf Probe. Es ist nicht in der Jugendfantasy angesiedelt, das kann man dem Titel glaube ich entnehmen.
In der Pension geht es um einen Agenten, der eben diesen Beruf ablegt. Er stammt aus einer Parallelwelt zu unseren und war dort in einem Beruf zum Schutze unserer Welt und zur Sicherheit der Parallelwelt tätig. Monster jagen, Kriege verhindern oder schlichten und das alles. Mit sechsunddreißig Jahren ist man in der Parallelwelt offiziell dazu gezwungen, seinen Beruf zu verlassen und in unsere Welt zu kommen. Man bekommt eine neue Identität, eine neue Stelle, eine Wohnung; alles, was das Herz begehrt. Zurück in die Parallelwelt darf man zwar nicht mehr, aber mein Protagonist verspürt auch gar kein Verlangen danach.
Natürlich kommt nichts so, wie er sich das vorstellt. Oder zumindest Vieles nicht. Unfreiwillig soll er den Helden spielen, obwohl allen - besonders ihm - klar ist, dass er das gar nicht kann.
Mehr will ich jetzt im Plotprozess noch nicht verraten, denn bis auf die Grundlagen kann sich noch alles verändern.
Stelle ich mich also dem Battle Begabung gegen Disziplin, wie es Anna so schön ausgedrückt hat. Wem von uns welche Eigenschaft zu geschrieben werden sollte, finden wir im Laufe der Woche heraus, würde ich sagen. Während sie gerade in einer Fahrstunde sitzt, wende ich mich meinem Plot zu.
Disziplin 1 : Begabung 0, würde ich sagen.
Startschuss
Diese Woche werden Pläne geschmiedet, Schlachten geplant, Interviews geführt und Herzen gebrochen was das Zeug hält. Denn diese Woche kommt es drauf an; wer sich nach dieser Woche keinen netten Plot zusammen geschustert hat, wird es auch nächste Woche schwer haben.
Wobei ich das auch rein theoretisch ohne Plot schaffen könnte, so begabt wie ich einfach bin.
Pah, meine Begabung gegen die Disziplin Biancas, keine Frage wer da gewinnt oder?
Also gut, wie sieht der Stand ab heute aus?
Ich habe zwei Projekte, deren Idee ich schon länger hatte, näher ins Auge gefasst. Zum einen wäre da Engel der Nacht, mein NaNo Projekt, zu dem theoretisch schon ein Plot besteht, doch anstatt es im Mittelalter spielen zu lassen, habe ich mich für unsere Zeit entschieden. Romantasy. Das könnte unter Umständen sehr heiter werden, da ich mich mit Liebesgeschichten schwer tu. Aber ich mag die Idee.
Zum anderen wären da die Katzenreiter, mein Baby, an dem ich schon recht lange sitze. Es ist recht einfach gestrickt, aber beinhaltet definitiv gute Ideen. High Fantasy für die Jugend oder einfach Jugendfantasy. Hier muss der Grundgedanke von der Legende der Katzenreiter überdacht werden.
Für heute heißt das im Klartext:
- Plot des Nachtengels auf die Gegenwart umschreiben (zum mindest bis zur Hälfte)
- Sich mit den Katzenreitern auseinander setzen, was ich genau ändern könnte.
Mein Problem ist nämlich, dass ich auch ziemlich vorarbeiten muss, denn der Montag ist der einzige freie Tag bei mir in der Woche, neben dem Sonntag. Dazu kommt eine praktische Führerscheinprüfung am Donnerstag. Yeeha. Aber ich schaffe das. Hinzu kommt eine Doppelfahrstunde um 16.15. Bis dahin wollte ich mit den Hausaufgaben durch sein, um mich heute Abend um das Plotten zu kümmern.
*seufzel*
Heute Abend gibt es dann ein Resumée, was ich alles geschafft habe. Aber in einem bin ich mir sicher: Ich werde mehr geschafft haben, als Bianca ;)